Partizipative Großgruppenmethoden

Foto: Maik Meid, fundraisingnet.nrw

Das klassische Konferenzformat hat zunehmend ausgedient: Das starre Programm mit festgelegten Rollen (eine Person spricht, alle hören zu) und Themen (Monate im Voraus geplant mit wenig Möglichkeiten aktuelle Entwicklungen aufzugreifen) ist anstrengend für die Zuhörer und lebt vor allem von der Freude über Kaffeepausen und den Diskussionen neben dem Programm.

Wann sind Sie das letzte Mal auf einer Konferenz eingeschlafen?

In der ersten Reihe wird Zeitung gelesen, in der letzten Reihe geschlafen und dazwischen wird mindestens genauso viel Aufmerksamkeit dem Smartphone gewidmet wie den mehr oder minder mitreißenden Vortragenden.

Die Beteiligung der Zuhörer findet natürlich auch auf klassischen Konferenzen und Tagungen statt – heute sei das ja selbstverständlich. Tatsächlich ist die Mitwirkung meist auf wenige Minuten Fragen nach Vortragsende oder das Ausfüllen eines Evaluationsbogens begrenzt.

Partizipative Großgruppenmethoden setzen Energie frei

Eine Alternative zu klassischen Konferenzen stellen sogenannte partizipative Großgruppenmethoden dar. Egal ob Open Space, World Café, Fish Bowl, Zukunftskonferenz, Real-Time-Strategy-Change oder Barcamp – all diese Methoden gehen von der Grundannahme aus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wissensträger sind. Solche Veranstaltungen setzen jede Menge Energie frei. Und das spürt man.

Wann haben Sie sich das letzte Mal mehr Mitwirkungsmöglichkeiten auf einer Veranstaltung gewünscht?

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